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Spezial Hier finden Sie besondere Angebote, die über die vorgenannten Programmbereiche hinaus gebündelt und um spezielle Formate ergänzt sind.

Online-Vortrag.
Die Raumfahrtzeitkultur der späten 1960er und frühen 1970er veränderte die Welt durch revolutionäre technische Innovationen in Mikroelektronik und Computernetzwerken im Zuge des Raumfahrtprogramms. Gleichzeitig entstand eine schillernde Gegenkultur, die das bisherige Weltbild mit neuen Formen der Kunst.

regional-digital@vhs
Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens
Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen der vhs Wetterau, der vhs Landkreis Gießen und der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen.

E-0110936 The "Green Deal" (Livestream)

(ONLINE, ab Fr., 12.03.2021., 19.30 Uhr )

Deutschland betreibt die große Energiewende, denn es will den Klimawandel verlangsamen. Aber kann es dieses Ziel mit den gewählten Instrumenten der Politik überhaupt erreichen? Die Förderung von Wind- und Solarstrom, E-Autos und die meisten anderen Maßnahmen der deutschen Umweltpolitik sind Maßnahmen zur Verminderung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Was, wenn die Anbieter nicht mitspielen und ihre fossilen Brennstoffe anderswohin verkaufen? Funktioniert die Politik überhaupt, oder wird Deutschland zum abschreckenden Beispiel für die Welt, indem es seine Industrie ruiniert, ohne der Umwelt helfen zu können? Das sind die Fragen, die Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag diskutieren wird, der zu großen Teilen auf seinem Buch "Das Grüne Paradoxon" basiert, das gerade in neuer Auflage erschienen ist.

Prof. Hans-Werner Sinn ist emeritierter Professor der LMU München. Von 1999 bis 2016 war er Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, "linkischen" Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den "Nullpunkt" der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken - Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien - aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa. Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten "Rosen"-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ.

Achim Hochdörfer ist Direktor des Museums Brandhorst in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Brandhorst statt.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Es hört einfach nicht auf: Immer wieder werden Sportler beim Dopen erwischt, in nicht wenigen Ländern wird der Betrug staatlich organisiert, um mit Titeln und Medaillen zu glänzen. Bei der Vergabe von prestigeprächtigen Großereignissen von Weltmeisterschaften im Fußball bis hin zu den Olympischen Spielen wird getrickst und sogar geschmiert. Hinzu kommen kommerzielle Auswüchse wie die mögliche Gründung einer europäischen Superliga im Fußball, in der die reichsten Vereine unter sich blieben. Die Corona-Pandemie vertieft die Spaltung zwischen armen und reichen Vereinen und Verbänden wahrscheinlich noch.

Claudio Catuogno ist stellvertretender Ressortleiter Sport und Thomas Kistner berichtet seit langem von den Olympischen Spielen und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball für die SZ. Er war 2006 "Sportjournalist" des Jahres.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

E-0110939 Sklaverei: Eine globale Perspektive (Livestream)

(ONLINE, ab Mi., 24.03.2021., 19.30 Uhr )

Neben Familie und Religion gehört Sklaverei zu den wohl am weitesten verbreiteten sozialen Phänomenen der Menschheitsgeschichte. Während Sklaverei typischerweise vor allem mit der Plantagensklaverei in den amerikanischen Südstaaten verbunden wird, verbergen sich hinter diesem Begriff eine Vielzahl von Konstellationen, Praktiken und Abhängigkeitsverhältnissen. Sklaverei fand sich in vielen Teilen der Welt und zu allen Zeiten und sie ist bis heute nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund zeichnet der Vortrag an einigen Beispielen die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert nach.

Prof. Dr. Andreas Eckert ist Historiker und Afrikawissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin. 2007 war er Gastprofessor an der Harvard University.

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Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die alles möglich zu machen scheint - schnelles Internet, Bild und Ton in höchster Qualität, virtuelle Realitäten, soziale Vernetzung. Aber - kommt da in naher Zukunft noch was nach, vielleicht etwas ganz Mächtiges? Ja - da war was: Man hört doch immer mehr von Quantentechnologien, mit denen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Was ist das genau, was ist da dran und wie funktioniert diese Technologie eigentlich?

Prof. Dr. Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn. Dort gründete er das "Center for Optoelectronics and Photonics Paderborn". Im Rahmen eines aktuellen DFG Sonderforschungsbereichs beschäftigt er sich mit photonischen Quantentechnologien für eine sichere Datenübertragung. Seit 2014 ist Prof. Zrenner Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der acatech statt.

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E-0110941 Eva Perón - Eine argentinische Ikone (Livestream)

(ONLINE, ab Mi., 14.04.2021., 19.30 Uhr )

Der Peronismus prägt Argentinien bis heute. Seine bekannteste Repräsentantin, Eva Perón, von ihren Anhängerinnen und Anhängern Evita genannt, ist im kollektiven Gedächtnis des Landes und darüber hinaus noch immer präsent. Dazu hat das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber beigetragen, das eine machtgierige, autoritäre Präsidentengattin zeigt, die für ihre Karriere über Leichen geht. Peronistinnen hingegen - und zu ihnen zählt die aktuelle Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner - verteidigen Eva Perón als "Mutter der Armen", als "Märtyrerin der Unterdrückten" und erste Feministin in einem konservativen Land, die das Frauenwahlrecht durchzusetzen vermochte. Der Vortrag setzt sich mit dem Aufstieg der Argentinierin vom "Aschenputtel" zu einer der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit auseinander. Er erzählt, was die Faszination von Eva Perón ausmacht, warum sie von Gegnerinnen und Gegnern so gehasst wurde und welcher Mythos bis heute weiterlebt.

Prof. Dr. Ursula Prutsch unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der LMU München. Sie schrieb unter anderem eine Biographie über Eva Perón, die bei C.H. Beck erschienen ist.

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E-0110942 Grausamkeit, Gottesfurcht und Verzweiflung (Livestream)

(ONLINE, ab Mi., 21.04.2021., 19.30 Uhr )

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist

Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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E-0110944 Anspruch auf heiligen Boden (Livestream)

(ONLINE, ab Mi., 28.04.2021., 19.30 Uhr )

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelberg-Plateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Er schreibt u.a. für die FAZ, NZZ und die SZ. Im Januar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch "Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten".

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E-0110945 Afrikas Kampf um seine Kunst (Livestream)

(ONLINE, ab Di., 18.05.2021., 19.30 Uhr )

Sprache: Französisch

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.

Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck "Afrikas Kampf um seine Kunst"

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut-Paris statt

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Nach 16 Jahren Kanzlerschaft geht Angela Merkel im Sommer 2021, mitten in national wie international schwierigen Zeiten. Gerade jetzt, zum ersten Mal seit 1949, können die Bürgerinnen und Bürger bei der nächsten Bundestagswahl nicht über einen Amtsinhaber urteilen. Und erstmals könnte es auf Bundesebene eine Koalition aus Union und Grünen geben, verbunden mit der Frage: Wie lange würde das halten? Wer auch immer auf Merkel folgt, muss eine Regierung zustande bringen, die vor größten Herausforderungen steht. Die Pandemie und deren soziale und wirtschaftliche Folgen werden Deutschland und die Welt noch lange beschäftigen; eine gesellschaftliche Spaltung muss verhindert werden; und der Klimawandel erfordert nicht nur einen Umbau der Wirtschaft, sondern fordert alle heraus.

Constanze von Bullion und Nico Fried. Beide arbeiten in der Parlamentsredaktion der SZ.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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E-0110947 "Enlightenment now" / "Aufklärung jetzt" (Livestream)

(ONLINE, ab Mi., 26.05.2021., 18.30 Uhr )

Das Schweizerische Institut für Auslandforschung (SIAF) in Zusammenarbeit mit dem UBS Center for Economics in Society und vhs. wissen live präsentieren Herrn Professor Steven Pinker live aus Zürich.

Der Autor spricht und diskutiert zu seinem jüngsten Werk "Enlightenment now" / "Aufklärung jetzt". Dass die Welt im 21. Jahrhundert in Chaos, Hass und Irrationalität zu versinken scheint, sei eine Illusion, ein Symptom historischer Amnesie und statistischer Trugschlüsse. Tatsächlich sei unser Leben länger, gesünder, sicherer, reicher, glücklicher und friedlicher geworden - nicht nur im Westen, sondern weltweit. Diesen Fortschritt verdankten wir den Idealen der Aufklärung: Vernunft, Wissenschaft und Humanismus, argumentiert Pinker.

Steven Pinker, geboren 1954, ist Professor im Fachbereich Psychologie der Harvard Universität. Er forscht über Sprache und Kognition, schreibt für Publikationen wie die New York Times, Time und The Atlantic und ist Autor von zehn Büchern, darunter sieben für ein allgemeines Publikum: "Der Sprachinstinkt" (1994), "Wie das Denken im Kopf entsteht" (1997), "Wörter und Regeln" (2000), "Das unbeschriebene Blatt" (2002), "Der Stoff, aus dem das Denken ist" (2007), "Gewalt: Eine Neue Geschichte der Menschheit" (2011) und "Aufklärung jetzt: Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung" (2018).

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

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Navid Kermani, ist freier Schriftsteller und habilitierter Orientalist. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutsche Buchhandels und zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille.

Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München. Er ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Das Thema steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

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E-0110949 Von Glanz und Elend des aufrechten Ganges (Livestream)

(ONLINE, ab Do., 17.06.2021., 19.30 Uhr )

Was macht den Menschen zum Menschen? Was erhebt ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - über alle anderen Lebewesen? Eine gängige Antwort lautet seit der Antike "der aufrechte Gang". In dem Vortrag wird die Denkfigur des "aufrechten Ganges" vorgestellt, die seit der Antike die Geistesgeschichte geprägt hat. Die Körperhaltung bestimmt stark das menschliche Selbstbild und findet in der Politik bis heute ihren Ausdruck im "aufrechten" Menschen als Metapher und Symbol für ein würdiges Leben.

Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sein Buch »Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens« wurde 2013 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.

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E-0110950 Was bleibt von Karl Marx? (Livestream)

(ONLINE, ab Fr., 18.06.2021., 19.30 Uhr )

Dietmar Dath (FAZ) und Prof. Kurt Bayertz (Münster) diskutieren seine Philosophie und Gesellschaftstheorie

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde auch das Werk von Karl Marx aus der engen Schablone des "Marxismus-Leninismus" gelöst und steht seitdem wieder offener zur Diskussion. Allerdings gelangt diese meist nur zu ökonomischen Krisenzeiten oder zu Jubiläen in die breitere Öffentlichkeit. In dem Gespräch zwischen den Kurt Bayertz und Dietmar Dath soll unabhängig von derart äußerlichen Anlässen die Philosophie und Gesellschaftstheorie von Karl Marx Gegenstand sein. Lässt sich mit seiner kritischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise auch die Wirtschaft im 21. Jahrhundert noch treffend beschreiben?

Dietmar Dath ist Redakteur im Feuilleton der FAZ und Schriftsteller. 2018 erschienvon ihm bei Reclam: Karl Marx 100 Seiten.

Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von ihm erschien bei C.H.Beck: Interpretieren, um zu verändern: Karl Marx und seine Philosophie

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Aus "Fridays for Future" (FfF) ist binnen weniger Monate eine weltweite Bewegung von jungen Leuten geworden, die weitreichende Maßnahmen gegen die drohende und teils schon vorhandene Klimakatastrophe fordert und durchsetzen will. Das Ziel: Die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Millionen Schülerinnen und Schüler haben gestreikt, haben demonstriert, dann kam die Pandemie. Die aber nichts daran ändert, dass der CO2-Ausstoß radikal gesenkt werden muss, sollen nicht noch mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden und nicht wenige Teil der Welt unbewohnbar werden. Was tun? Künftig wieder streiken statt in die Schule zu gehen, wenn die Pandemie halbwegs vorüber ist? Oder zu härteren Maßnahmen greifen; Straßenkreuzungen besetzen wie die radikaleren Klimaschützer von "Extinction Rebellion"? Oder frustriert aufgeben, weil Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu langsam reagieren?

Mit Charlotte Haunhorst und Nadja Schlüter von "Jetzt", dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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E-0223452 Holzwerkstatt

(Lich, ab Sa., 12.06.2021., 10.00 Uhr )

In der Holzwerkstatt erlernen Sie die selbständige Herstellung eines wählbaren Holzgebrauchsgegenstandes. Sie können entweder ein Insektenhotel, eine Blumenbank, einen Hocker, einen Schemel oder ein selbstgewähltes Projekt herstellen. Im Kurs arbeiten Sie unter anderem an der Dekupiersäge, Bohrmaschine, Holzraspel und -feile. Mithilfe der Methode des Fingerzinkens werden die einzelnen Holzbestandteile miteinander verbunden. Sie erlernen somit Techniken, die sich auch Zuhause bei eigenen Projekten umsetzen können. Materialkosten sind in die Kursgebühr einberechnet. Dieser Kurs findet in Kooperation mit der Lebenshilfe Gießen statt.

E-0750222 Vom Mitarbeiter zur Führungskraft

(ONLINE, ab So., 13.06.2021., 9.00 Uhr )

Häufig werden neue Führungskräfte ohne viel Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen. Im Umgang mit Mitarbeitern, im Zielesetzen und -erreichen sowie im Umgang mit Fehlverhalten wird führendes Handeln erwartet, wo bisher geführtes Verhalten passend war. Diese geänderten Anforderungen an die neue Führungskraft stellen die zentrale Herausforderung in der Führungspraxis dar. Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, den eigenen Rollenwechsel aktiv zu managen. Sie bekommen Wege zur Stärkung ihrer Rolle als Führungskraft aufgezeigt, lernen Techniken der Motivation, Delegierung und Kommunikation. Außerdem werden schwierige Situationen in der Führungspraxis erlebt. Tipps und Anregungen für die speziellen Situationen der Teilnehmenden runden das Seminar ab.
Dieses Webinar nutzt die vhs.cloud, die Lernplattform der deutschen Volkshochschulen. Damit wird Lernen flexibel und unabhängiger von Zeit und Ort. Mit der vhs.cloud sind Sie ein Teil der VHS-Community und können sich mit anderen austauschen und vernetzen.

regional-digital@vhs
Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens
Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen der vhs Wetterau, der vhs Landkreis Gießen und der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen.

E-0750244 Persönlichkeitsmustern auf der Spur

(ONLINE, ab Mi., 02.06.2021., 19.00 Uhr )

Menschen ticken unterschiedlich, das erleben wir jeden Tag. Oft können wir nicht verstehen, warum andere sich so "merkwürdig" verhalten. Wir regen uns auf und gehen anderen vielleicht aus dem Weg. Manchmal fällt es uns sogar schwer, uns selbst zu verstehen. Wäre es nicht hilfreich, Modelle zu kennen, das etwas Licht in die eigenen Persönlichkeitsmuster und die von anderen bringen? Kursleiterin Sabine Steinbacher beleuchtet das Thema Persönlichkeit in diesem Kurs aus verschiedenen Blickwinkeln: Es geht unter anderem um blinde Flecken, die Macht der Gewohnheit und warum es sich lohnt, sich mit der eigenen Persönlichkeit zu beschäftigen. Sie bekommen einen Einblick in das Enneagramm – eines der tiefgründigsten Modelle, mit denen man unterschiedliche Persönlichkeiten verstehen kann. Wir beschäftigen uns außerdem mit weiteren Konzepten wie Inneren Antreibern oder dem Inneren Team. Ziel ist es, eigenen typbedingten Mustern auf die Spur zu kommen, die tagtäglich Ihre Wahrnehmung, Ihr Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Die Beschäftigung mit eigenen Persönlichkeitsmustern hat unter anderem einen positiven Einfluss auf unser Stresserleben und es stärkt damit die individuelle Resilienz.

regional-digital@vhs
Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens
Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen der vhs Wetterau, der vhs Landkreis Gießen und der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen.

E-0753101 Nützliche Online-Tools für den (Arbeits-)Alltag

(ONLINE, ab Do., 27.05.2021., 18.00 Uhr )

Mit einigen kostenlosen Diensten aus dem Internet lassen sich berufliche oder private Aufgaben leichter und effizienter lösen, zum Beispiel: • Weitergehende Funktionen von Internet-Browsern kennenlernen • Suchmaschinen effizienter nutzen • Überall auf verschiedenen Geräten auf die eigenen Daten zugreifen (Cloud-Anbieter wie Google Drive oder Dropbox) • Eigene Termine im Blick behalten (Google Calender) und in Gruppen Termine finden (Doodle) • Große Datenmengen verschicken (WeTransfer) • Gemeinsam und zur gleichen Zeit an Dokumenten arbeiten (Google Dokuments und Etherpad) • Projektmanagement (Trello) Voraussetzung: Grundlegende Computer-Kenntnisse

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ab 15.03.2021, Hungen, Gesamtschule, Block 02 Raum 11

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35423 Lich

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Fax: (0641) 9390-5740
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