Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kriegsgräber erzählen Geschichte(n)


Kursnummer

F-5110152

Info

Die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und ihre Gräber auf dem Hauptfriedhof von Frankfurt am Main - Online-Vortragsreihe

Was können uns Gräber aus den Kriegen des frühen 20. Jahrhunderts heute noch mitteilen? Auf den parkartig gestalteten Kriegsgräberfeldern des Hauptfriedhofs von Frankfurt am Main ruhen die sterblichen Überreste von 6.700 Menschen, Männern, Frauen und Kindern aus Deutschland und anderen Ländern, die ihr Leben in den Weltkriegen und als Opfer der NS-Diktatur verloren haben. Der Landesverband Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. hat die Geschichte der eindrucksvollen Begräbnislandschaft erforscht und über 30 exemplarische Schicksale hier sowie auf dem benachbarten jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße bestatteter Kriegstoter rekonstruiert. Durch diese individuelle Ebene wird Geschichte erfahrbar und begreifbar. Dr. Götz Hartmann, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Volksbunds in Hessen, stellt in vier Online-Vorträgen die Forschungsergebnisse und Bildungsangebote des Volksbunds zum Frankfurter Hauptfriedhof vor.

Mittwoch, 16.03.2022
Der Frankfurter Hauptfriedhof im Forschungsprojekt des Volksbunds in Hessen
Der Volksbund in Hessen arbeitet seit 1999 die Geschichte der hessischen Kriegsgräberstätten wissenschaftlich auf. 2018 und 2019 stand dabei der Frankfurter Hauptfriedhof im Mittelpunkt, nachdem bereits 2005 erste Ergebnisse einer früheren Arbeitsphase auf einer Informationstafel vor Ort dokumentiert worden waren. Der Vortrag legt Ziele und Methoden des Forschungsprojekts dar und vermittelt grundlegende Informationen zum Hauptfriedhof und seinen Kriegsgräberfeldern.

Mittwoch, 30.03.2022
Tote des Ersten Weltkriegs
1.600 Tote des Ersten Weltkriegs sind auf dem Frankfurter Hauptfriedhof begraben, zumeist deutsche Soldaten, die in örtlichen Lazaretten verstarben, aber auch Krankenschwestern, Kriegsgefangene und zivile Opfer erster Luftangriffe. Der Vortrag zeigt anhand persönlicher Schicksale Verschiedenheit und Wandel der Kriegserfahrungen zwischen 1914 und 1918 auf und beleuchtet am Beispiel des Ehrenmals von 1928 die Entwicklung des Gefallenengedenkens im Frankfurt der Weimarer Republik.

Mittwoch, 27.04.2022
Opfer der NS-Gewaltherrschaft
1959 wurde auf dem Hauptfriedhof ein Gräberfeld für 1.400 Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eingeweiht: Häftlinge in Konzentrationslagern und Gefängnissen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, sowjetische Kriegsgefangene und Displaced Persons, außerdem über 300 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, die ermordet wurden, weil sie den Normen der nationalsozialistischen Rassenhygiene nicht entsprachen. Sie alle waren zuvor an anderen Orten begraben. Der Vortrag stellt exemplarische Schicksale aus der Gruppe dieser Toten vor und zeichnet den Weg nach, der 1965 zum dauerhaften rechtlichen Schutz von NS-Opfer-Gräbern in der Bundesrepublik Deutschland führte.

Mittwoch, 11.05.2022
Tote des Zweiten Weltkriegs
Neben den Opfern der NS-Herrschaft und den Toten des Ersten sind auf dem Hauptfriedhof auch mehr als 3.000 Tote des Zweiten Weltkriegs bestattet, weit überwiegend zivile Frankfurter Luftkriegsopfer sowie rund 400 Soldaten der Wehrmacht und Waffen-SS. Auch Gräber von Soldaten, die nach Todesurteilen der Wehrmachtsjustiz in der Haftanstalt Frankfurt-Preungesheim hingerichtet wurden, befinden sich hier. Wieder stehen ausgewählte Schicksale einzelner Toter im Mittelpunkt des Vortrags, der mit einer Zusammenfassung der gesamten Reihe und einem Ausblick auf die zunehmende Bedeutung von Kriegsgräberstätten als Lernorte der historisch-politischen Bildung schließt.

In Kooperation mit dem Landesverband Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Dieses Webinar nutzt die vhs.cloud, die Lernplattform der deutschen Volkshochschulen. Damit wird Lernen flexibel und unabhängiger von Zeit und Ort. Mit der vhs.cloud sind Sie ein Teil der VHS-Community und können sich mit anderen austauschen und vernetzen.

regional-digital@vhs - Kooperation verbindet regionale Stärke der Volkshochschulen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens
Mit der Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen den vier Volkshochschulen Wetterau, Landkreis Gießen, Vogelsbergkreis und der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die vhs bleibt dabei die ortsnahe Ansprechpartnerin für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen. Dieses Bildungsangebot wird von der vhs Bildungspartner Main-Kinzig GmbH durchgeführt.


Dozent(en)

Dr. Götz Hartmann

Veranstaltungsort

Online-Kurs



Veranstaltungstag(e)

Mittwoch

Zeitraum

Mi. 16.03.2022 - Mi. 11.05.2022


Dauer

4 Termin

Uhrzeit

18:00 - 19:30

Kosten

ab 1 TN 25,00 €
ab 8 TN 25,00 €

Max. Teilnehmeranzahl

8

Zielgruppe

Erwachsene allgemein

Anmeldeschluss

06.03.2022

Dokument(e) zum Kurs

Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.

regional-digital@vhs

Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens

Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation „regional-digital@vhs“ zwischen der vhs Wetterau, der vhs Landkreis Gießen und der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen, mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen.

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