Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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F-5110101 Wahlplakate der neuen rechten Parteien in Europa

(Online-Kurs, ab Do., 11.11.2021., 19.00 Uhr )

Die Analyse von Wahlplakaten, die den Blick auf bildliche Darstellung und Textelemente verbindet, kann uns über Einstellungen und Gesellschaftsbilder neuer rechter Parteien viel verraten. Während Slogans oft zwar plakativ sind, aber noch gemäßigte Haltungen suggerieren, aktivieren Bilder oft extremere Positionen. Das Zusammenspiel beider Medien und der breitere Kontext, in den diese eingebettet sind, stehen daher im Fokus und werden an verschiedenen Beispielen von Wahlkampagnen europäischer rechter Parteien interpretativ nachverfolgt.

regional-digital@vhs
Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens
Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen den vier vhs Wetterau, Landkreis Gießen, Vogelsbergkreis und der Bildungspartner Main-Kinzig sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen.
Dieses Bildungsangebot wird von der vhs Bildungspartner Main-Kinzig durchgeführt.
Songs sind schön, sie erfreuen uns, bringen uns zum Tanzen, zum Mitsingen, zum Nachdenken und Nachspielen. Songs handeln von der Liebe und unserem Leben in der Welt. Und hier wird es spannend: Denn dadurch mischen sich Songs immer auch ins politische Leben ein und kommentieren und erzählen. Sie bewegen dabei unser Herz mehr als Analysen oder Vorträge zur politischen Situation und Entwicklung.
Sven Görtz, Singer/Songwriter und Hörbuchsprecher, stellt eine Auswahl von sehr unterschiedlichen politischen Songs ins Zentrum seines außergewöhnlichen Seminars, unter anderem von Bob Dylan, Leonard Cohen, John Lennon, Kate Bush und anderen.
Das Seminar ist als ungezwungener Begegnungsort zum gemeinsamen Analysieren und Diskutieren konzipiert. Sven Görtz stellt unterschiedliche Versionen, auch Videos zu einzelnen Songs vor, beleuchtet Hintergründe und weiß manche Anekdote zu erzählen. Sven Görtz wird auch selbst singen: Songs aus seinen aktuellen Programmen zu Bob Dylan und Leonard Cohen sowie eigenen Stücke.
Das Seminar bietet eine einmalige Vielfalt:
- Treffpunkt für alle, deren Herz für Musik schlägt
- Eine andere Form von politisch-philosophischer Bildung
- Text- und Musikanalyse
- Und nicht zuletzt ein kleiner Englisch-Sprachkurs - Vokabeln lernen mit Leonard Cohen! Auch nicht schlecht!

F-0110802 Wege zum Glück - Konzepte von der Antike bis zur Gegenwart

(vhs-Haus Lich, ab Di., 16.11.2021., 19.00 Uhr )

Beantwortet Philosophie die Frage nach dem Glück? Oder regt sie in erster Linie zum kritischen "Selbstdenken" (Schopenhauer) an, um "den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit" (Kant) voranzutreiben? In der Geschichte der Philosophie finden sich unterschiedliche Ansätze, Erklärungen und Lösungen. Heute kommt es mehr denn je darauf an, in einer Art Lebensbewältigung dem philosophischen Denken sowohl eine neue praktische Bedeutung als auch eine nachhaltige Würde beizumessen. Wir werden uns mit Hilfe fundierter Originaltexte diesen tiefsinnigen Gedanken annähern und ausführlich über wesentliche Fragen des Lebens diskutieren. Materialkosten ca. 1,50 - 2,00 EUR.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!
Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft.
Claudia Eckert weckt ein Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit, für eine neue Sicherheitskultur, die es zu gestalten gilt. Jeder Einzelne kann hierzu einen Beitrag leisten.

Claudia Eckert forscht und lehrt seit über 20 Jahren im Bereich der IT-Sicherheit. Sie ist geschäftsführende Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in München und Professorin der Technischen Universität München, wo sie den Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik innehat.
Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Entwicklung von Technologien zur Erhöhung der System- und Anwendungssicherheit, die Sicherheit eingebetteter Systeme und die Erforschung neuer Techniken zur Erhöhung der Resilienz und Robustheit von Systemen gegen Angriffe.
Als Mitglied verschiedener nationaler und internationaler industrieller Beiräte und wissenschaftlicher Gremien berät sie Unternehmen, Wirtschaftsverbände sowie die öffentliche Hand in allen Fragen der IT-Sicherheit. In Fachgremien wirkt sie mit an der Gestaltung der technischen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie an der Ausgestaltung von wissenschaftlichen Förderprogrammen auf EU-Ebene.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen.
Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik.
Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

F-5110927 Die Realität des Risikos (Livestream)

(Online-Kurs, ab Mo., 27.09.2021., 19.30 Uhr )

Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst. Wir leben nicht heute erst in der "postmodernen Moderne" (Ulrich Beck) in einer"Risikogesellschaft", vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren. Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet.
Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielend dabei ethische Kriterien?

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper "Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren".

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant.
Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«.
Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war.
In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt.

Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog.
Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein.
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor "falschen" Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung

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Die Corona Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Pandemien nur global bekämpft werden können. Unabhängig vom Einkommen muss jede/r Zugang zu Medikamenten oder Impfstoffen bekommen. Dies ist aus ethischen Gründen aber auch aus Nützlichkeitsüberlegungen erforderlich. Doch wie kann ein Gesundheitssystem fairer und effizienter gestaltet werden? Durch welche Anreize kann auch die Pharmaindustrie hier einbezogen werden, ohne die die Entwicklung von Medikamenten oder Impfstoffe undenkbar wäre? Diese Fragen diskutieren der Politiker Karl Lauterbach und der Philosoph Thomas Pogge.

Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach ist Mediziner und Gesundheitsökonom. Er ist Mitglied der SPD und seit 2005 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 1992 bis 1993 hatte er ein Fellowship der Harvard Medical School inne. Einer seiner Betreuer war Amartya Sen.

Prof. Dr. Thomas Pogge ist Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University an. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls.

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Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses.
Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft.
Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird.

Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse.

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Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt?
Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).

Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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F-5110933 SZ-Journalist*innen im Gespräch (Livestream)

(Online-Kurs, ab Di., 09.11.2021., 19.30 Uhr )

Zu Gast bei vhs.wissen live sind SZ JournalistInnen die zu aktuellen Themen berichten und mit Ihnen diskutieren.

Thema und Referenten werden ca. 3 Wochen vor Termin bekannt gegeben.

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F-5110934 Srebrenica 1995 - ein europäisches Trauma (Livestream)

(Online-Kurs, ab Mi., 10.11.2021., 19.30 Uhr )

Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UNO-Schutzzone Srebrenica.
Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen.
"Srebrenica" wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen?

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

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Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

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Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.
Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

F-5110938 Klimawandel und Klimapolitik (Livestream)

(Online-Kurs, ab Do., 02.12.2021., 19.30 Uhr )

Mittlerweile gibt es aufgrund der erdrückenden wissenschaftlichen Evidenz keinen Zweifel mehr: die Ursache des Klimawandels ist der Mensch.
Wir sprechen vom Phänomen des anthropogenen Klimawandels. Noch ist die Zeit zum Handeln da, aber das Zeitfenster, das uns zur Verfügung steht, schließt sich.
Nur ein von der gesamten Staatengemeinschaft getragenes globales Abkommen kann die Erderwärmung aufhalten. Vor allem die politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass Instrumente wie eine CO2-Bepreisung oder ein Emissionshandel wirksame, gerechte Maßnahmen darstellen, von denen -- wenn diese mit Sachverstand implementiert werden - alle Staaten profitieren können. Ist der EU Green Deal ein Schritt in die richtige Richtung?

Prof. Ottmar Edenhofer ist Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt und berät als Experte für Umweltökonomik u.a. die OECD und die Vereinten Nationen.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

F-5110939 Die resiliente Gesellschaft (Livestream)

(Online-Kurs, ab Do., 09.12.2021., 19.30 Uhr )

In diesem Vortrag wird das Konzept der Resilienz als Leitprinzip für unsere Gesellschaft nach COVID vorgestellt. Anstatt uns auf Kostenminimierung und enge Effizienzgewinne zu konzentrieren, sollten wir unser Denken auf eine widerstandsfähige Gesellschaft verlagern, die in der Lage ist, sich von Schocks zu erholen.
Resilienz, bei der es darum geht, Fallen und Wendepunkte zu vermeiden, unterscheidet sich damit vom klassischen Risikomanagement. Im Vortrag wird skizziert, wie sich das Konzept der Resilienz auf die öffentliche Gesundheit und die Makroökonomie anwenden lässt und wie es sich auf Innovation, Verschuldung oder ökonomischer Ungleichheit auswirken kann.

Markus Brunnermeier ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und dort Direktor des Bendheim Center for Finance.

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Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien Lohnarbeiter*innen und von Kapitalist*innen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte "Geschichte der KPCh" an der Volksuniversität in Beijing.

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Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Eine zentrale Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus war von Beginn an die Schließung von Schulen. Studien zeigen, dass sich die Lernzeit der SchülerInnen durch Schulschließungen drastisch verringert, besonders für leistungsschwächere SchülerInnen. Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen haben die Schulschließungen für die betroffenen SchülerInnen und das deutsche Bildungssystem insgesamt? Rund um diese Fragen diskutiert der Vortrag die aktuelle Forschung zu den ökonomischen Folgen der Corona-bedingten Schulschließungen.

Dr. Katharina Werner ist promovierte Ökonomin und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Bildungsfinanzierung und Bildungsungleichheit.

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F-5110944 Planung: Jutta Allmendinger im Gespräch (Livestream))

(Online-Kurs, ab Do., 13.01.2022., 19.30 Uhr )

Infos über das Thema der Veranstaltung folgen zeitnah/spontan.

Prof. Dr. Jutta Allmendinger ist eine deutsche Soziologin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Aspekte von Arbeitsmarkt, Sozialpolitik und sozialer Ungleichheit.
Außerdem beschäftigt sie sich mit der Soziologie des Lebensverlaufs.
Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen dabei auch Fragen der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch innerhalb der Familie

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F-5110945 Religion und Nation in den USA (Livestream)

(Online-Kurs, ab Do., 20.01.2022., 19.30 Uhr )

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu.
Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein.

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. Bei C.H. Beck hat er zuletzt "Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation" veröffentlicht.

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Die Provinz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als verschlafen, rückständig und piefig. »Provinziell« zu sein, lässt sich daher niemand gerne nachsagen.
Wer hip, modern sein und am Puls der Zeit leben will, muss sich in Berlin oder einer der Metropolen dieser Welt herumtreiben.
Vergessen wird jedoch oft, dass das geistige und kulturelle Leben Deutschlands jahrhundertelang in der Provinz stattfand und bis heute stattfindet -- man denke nur an Weimar, Heidelberg, Tübingen oder Marburg.
Eine Metropole gab es lange Zeit nicht. Die Provinz war Ort des Aufbruchs, des intellektuellen und wirtschaftlichen, aber auch des erotischen, wie die französische Literatur des 19. Jahrhunderts belegt.
Von Würzburg über Bochum und Siegen nach Palo Alto: Der Weltbürger Hans Ulrich Gumbrecht hat fast ausschließlich in der Peripherie gelebt. Da, wo sich Hightech-Unternehmen, Forschungsinstitutionen und viele der besten Universitäten der Welt befinden. Das Silicon Valley steht paradigmatisch für diesen Trend. Ist die Provinz vielleicht doch besser als ihr Ruf?

Prof. Hans Ulrich Gumbrecht ist Literaturwissenschaftler an der UniversitätStanford

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F-2411051 Führung über den jüdischen Friedhof in Großen-Buseck

(Externer Kursort, ab So., 24.10.2021., 10.00 Uhr )

Veranstaltung anlässlich des Festjahres 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um dieses Ereignis unter der Leitung eines eigens gegründeten Vereins zu begehen.
Unter dem Namen "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme...
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. (https://2021jlid.de)

Treffpunkt: Parkplatz der Grillhütte der Burschenschaft "Frohsinn"

F-1111051 Führung über den jüdischen Friedhof und zur Synagoge in Vetzberg

(Externer Kursort, ab So., 31.10.2021., 14.30 Uhr )

Veranstaltung anlässlich des Festjahres 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND
Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um dieses Ereignis unter der Leitung eines eigens gegründeten Vereins zu begehen.
Unter dem Namen "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme...
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. (https://2021jlid.de)

Treffpunkt: Alte Schule an der Burgstraße
Nach einem Ortsrundgang zu den Stolpersteinen findet eine Begehung des Jüdischen Friedhofs in Treis an der Lumda statt.
Veranstaltung mit der Stadtarchivarin Barbara Wagner.
Achtung: Am jüdischen Friedhof in Teilen schwierig begehbares Gelände.
Treffpunkt: Am Edelgarten, Parkplatz der Grundschule.

Veranstaltung anlässlich des Festjahres 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um dieses Ereignis unter der Leitung eines eigens gegründeten Vereins zu begehen.
Unter dem Namen "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme...
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. (https://2021jlid.de)
Veranstaltung anlässlich des Festjahres 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um dieses Ereignis unter der Leitung eines eigens gegründeten Vereins zu begehen.
Unter dem Namen "#2021JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme...
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. (https://2021jlid.de)

Treffpunkt: Busdrehbucht an der CBES in Lollar.
Hilfen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland. Möglichkeiten und Grenzen des Ehrenamtes in der Altenhilfe und der rechtlichen Betreuung älterer Menschen.
Perspektiven gesellschaftlicher Gesundheitsförderung.
Die demographische Entwicklung verdeutlicht, dass immer mehr Menschen von der Aufgabe betroffen sein werden, ihren Beruf mit der Pflege von Angehörigen zu vereinbaren. Das erfordert Kraft, Organisationstalent und Flexibilität, aber auch seelische und körperliche Stabilität.
Mit diesem Bildungsurlaub bieten wir Menschen, die demnächst Beruf und Pflege vereinbaren müssen oder schon damit begonnen haben, hilfreiches Wissen zu altersbedingten Veränderungen, finanziellen und rechtlichen Fragen an. Sie erhalten einen Überblick über regionale Entlastungs- und Unterstützungsangebote und erhalten Gelegenheit, sich mit Ihrer persönlichen Situation mit fachlicher Begleitung auseinanderzusetzen. Im Entspannungstraining lernen Sie, wie Sie dem Stress im Alltag präventiv begegnen können, um frühzeitig der Belastung entgegenzusteuern.
Dieser Bildungsurlaub wird finanziell durch Arbeit und Leben unterstützt.
Leiterin des Bildungsurlaubs:
Manuela Brehmen, Gesundheitswissenschaftlerin (M.Sc.) und Yoga- und Pilateslehrerin
Expertinnen:
Daniela Poppe, Dipl. Soz.Päd., Leiterin der BEKO
Birgit Kurz, Dipl.-Päd., ambulanter Hospizdienst, Caritasverband Gießen
Silvia Winterstein, Vereinsbetreuerin des Vereins zur Betreuung kranker und behinderter Menschen und zur Beratung von Schuldnern in Mittelhessen e.V.
Der Kursraum ist barrierefrei zugänglich.

Sollten Sie bereits in die häusliche Pflege eingebunden sein, so können Sie für die Zeit Ihrer Abwesenheit eine Ersatzpflege organisieren, die über die Leistungen der sog. "Verhinderungspflege" mit der Pflegekasse abgerechnet werden kann. Nähere Auskunft erhalten Sie bei der BeKo, Tel. (06 41) 979 00 90.
Wir empfehlen Ihnen, bei Ihrer Krankenkasse vorab anzufragen, ob eine Kostenerstattung möglich ist.

F-4321151 Schreibwerkstatt Linden

(Linden, STATTBücherei, Bahnhofstr. 2a, ab Di., 05.10.2021., 18.00 Uhr )

In einer Werkstatt wird Gearbeitet, in einer Schreibwerkstatt geschrieben. Manchmal ist
Schreiben auch Arbeit. Aus welcher Perspektive man auch das Schreiben betrachtet, am
Ende steht das Lesen. Schreiben ist ein Prozess, der verschiedene Phasen hat. In dieser
Schreibwerkstatt wollen wir uns diese Phasen einmal genauer anschauen und herausfinden,
welche uns am meisten gefällt und ob auch die Arbeit am Text Spaß machen kann. Aber in
erster Linie sollte gemeinsam geschrieben werden. Und gelesen.
Zentraler Bezugspunkt der Debatten um die Kulturpolitik der DDR war seit ihrer Gründung die Kunst der Moderne. Viele der deutschen (linken) Künstler, die nach 1945 gebraucht wurden, um die Ämter der neuen kulturellen Institutionen zu besetzen, hielten trotz der geforderten Parteidisziplin aus künstlerischer Überzeugung an den Traditionen der Moderne fest. Der Sozialistische Realismus stalinistischer Prägung bedeutete für sie die stilistische Fortsetzung der Staatskunst des Nationalsozialismus und deshalb einen unannehmbaren künstlerischen Rückschritt. Dagegen initiierten sowjetische Kulturoffiziere der Militärverwaltung und Parteifunktionäre der SED vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges den Kampf gegen den "Formalismus" in der Kunst und für die Etablierung des Sozialistischen Realismus, der die Hinwendung zu Volksverbundenheit, Fortschrittsgläubigkeit und parteilicher Wirklichkeitsnähe verlangte. Der Vortrag führt an Beispielen durch die Kunst- und Kulturpolitik der DDR und zeigt, wie sich über die Jahrzehnte die Aufspaltung der DDR-Kultur in eine repräsentative Staatskultur und eine alternative Kultur künstlerischer Selbstbestimmung vollzieht.

regional-digital@vhs
Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens
Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen den vier vhs Wetterau, Landkreis Gießen, Vogelsbergkreis und der Bildungspartner Main-Kinzig sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen.
Dieses Bildungsangebot wird von der vhs Bildungspartner Main-Kinzig durchgeführt.

F-0750214 Rhetorik - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 22.11.2021., 9.00 Uhr )

Rhetorik heißt nicht nur gut reden zu können, sondern auch ausgewählte Worte und Stielmittel zu benutzen. Sich der deutschen Sprache und ihrer Wirkung wieder bewusst zu werden, ist zentral in diesem Bildungsurlaub. Wir gehen intensiv auf unsere verbale und nonverbale Sprache ein, lernen durch den Einsatz verschiedener Modelle den Inhalt so zu vermitteln, dass die Zuhörerenden oder Gesprächspartner*innen - ob Kunden oder Kolleginnen, Vorgesetzte oder Netzwerkpartner*innen - überzeugt und auch beeindruckt sind. Wir bauen gemeinsam eine Rede auf und üben spontane und kreative Monologe und Dialoge. Nach jedem theoretischen Input gehen wir in die Praxisphase, um das Gelernte in Übungen zu vertiefen.

F-0750240 Resilient in Beruf und Alltag - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 04.10.2021., 9.00 Uhr )

Resilienz wird als seelische Widerstandsfähigkeit in sehr belastenden Lebens- und Berufssituationen verstanden.
Es ist die Fähigkeit, mit Entwicklungsproblemen, oder schlicht unerwarteten "Garstigkeiten" des Lebens, auch Schicksalsschlägen, umgehen zu können, ohne daran zu zerbrechen. Resilienz wird auch als das "Immunsystem der Seele" bezeichnet.
Das Ergebnis von Resilienz ist die Belastungsbewältigung im Beruflichen und Privaten.
In diesem Bildungsurlaub erfahren Sie durch die Loovanz-Methode, wie Sie sich in Resilienz bringen können. Schritt für Schritt gehen wir mit ihnen gemeinsam durch die 7 Phasen der Methode. Für dieses Seminar bedarf es Ihrer Offenheit und auch dem Wunsch, sich resilient zu entwickeln. Wir füllen diese 5 Tage mit theoretischem Input und praxisnahen Beispielen.

F-0750241 Resilient in Beruf und Alltag - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 21.02.2022., 9.00 Uhr )

Resilienz wird als seelische Widerstandsfähigkeit in sehr belastenden Lebens- und Berufssituationen verstanden.
Es ist die Fähigkeit, mit Entwicklungsproblemen, oder schlicht unerwarteten "Garstigkeiten" des Lebens, auch Schicksalsschlägen, umgehen zu können, ohne daran zu zerbrechen. Resilienz wird auch als das "Immunsystem der Seele" bezeichnet.
Das Ergebnis von Resilienz ist die Belastungsbewältigung im Beruflichen und Privaten.
In diesem Bildungsurlaub erfahren Sie durch die Loovanz-Methode, wie Sie sich in Resilienz bringen können. Schritt für Schritt gehen wir mit ihnen gemeinsam durch die 7 Phasen der Methode. Für dieses Seminar bedarf es Ihrer Offenheit und auch dem Wunsch, sich resilient zu entwickeln. Wir füllen diese 5 Tage mit theoretischem Input und praxisnahen Beispielen.

F-0750391 Tai Chi, Qi Gong und Gewaltfreie Kommunikation (Bildungsurlaub)

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 08.11.2021., 9.00 Uhr )

Mit Tai Chi, Qi Gong und Gewaltfreier Kommunikation (GFK) können Sie schädlichem Stress auf mehreren Ebenen regulierend begegnen. Die wohltuenden Übungen des Tai Chi und Qi Gong bringen den Körper zurück ins Gleichgewicht und stellen die Balance zwischen Aktivität ("Yang") und Ruhe ("Yin") wieder her. Die GFK stellt Werkzeuge zur Verfügung, die zur Klärung des eigenen Standpunktes und einer wertschätzenden, ehrlichen Kommunikation führen. Unnötige Formen von Stress, wie z.B. Konflikte und Missverständnisse in Beruf und Alltag, können dadurch besser bewältigt oder sogar ganz vermieden werden. Das klarere Verständnis der eigenen und fremden Bedürfnisse ermöglicht so ein fruchtbares Miteinander im Alltag und Beruf.
Während Tai Chi und Qi Gong auf der körperlichen, non-verbalen Ebene wirken, bietet die GFK Möglichkeiten, sich selbst und anderen auch in schwierigen Kommunikationssituationen wohlwollend und bedürfnisorientiert zu begegnen.

Bitte beachten: Der Kurs steht natürlich auch Teilnehmer/innen offen, die keinen Bildungsurlaub beantragen.


Hinweis: Mit einer Seminarversicherung können Sie sich vor entstehenden Gebühren schützen, die bei nicht fristgerechter Stornierung eines Seminares oder einer Fortbildung -z. B. aufgrund von Krankheit- entstehen. Fragen Sie hierzu Ihre Versicherung.

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Spanisch B1
ab 27.09.2021, vhs-Haus Lich
Intuitives Bogenschießen
ab 01.10.2021, Externer Kursort
Tai Chi & Qi Gong
ab 01.10.2021, vhs-Haus Lich
Vernetzt, wo man verwurzelt ist - Ehrenamt
ab 04.10.2021, Biebertal-Königsberg, Mehrzweckhalle
Lohn und Gehalt - Grundlagen (1)
ab 06.10.2021, vhs-Haus Lich
Shinrin Yoku-Herzenspfade
ab 16.10.2021, Externer Kursort
Finanzbuchführung (1) - Xpert Business-Zertifikatslehrgang
ab 28.10.2021, vhs-Haus Lich
fit-strong-relaxed
ab 04.11.2021, vhs-Haus Lich
Udu - Das Instrument der Frauen aus Nigeria
ab 13.11.2021, Allendorf/Lda., Remise des Heimatmuseums
Führung über den jüdischen Friedhof Lollar-Staufenberg mit Volker Hess
ab 14.11.2021, Externer Kursort

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Tel: (0641) 9390-5700
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