Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Was hat Musik mit Landschaftsmalerei zu tun? Was machen Texte und Bilder mit uns?
Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen trifft der Staufenberger Philosoph, Sprecher und Sänger Sven Görtz den Laubacher Maler Josef Krahforst.
Kreative Impulse, spannende Gespräche und originelle Erkenntnisse garantiert!
Songs sind schön, sie erfreuen uns, bringen uns zum Tanzen, zum Mitsingen, zum Nachdenken und Nachspielen. Songs handeln von der Liebe und unserem Leben in der Welt. Und hier wird es spannend: Denn dadurch mischen sich Songs immer auch ins politische Leben ein und kommentieren und erzählen. Sie bewegen dabei unser Herz mehr als Analysen oder Vorträge zur politischen Situation und Entwicklung.
Sven Görtz, Singer/Songwriter und Hörbuchsprecher, stellt eine Auswahl von sehr unterschiedlichen politischen Songs ins Zentrum seines außergewöhnlichen Seminars, unter anderem von Bob Dylan, Leonard Cohen, John Lennon, Kate Bush und anderen.
Das Seminar ist als ungezwungener Begegnungsort zum gemeinsamen Analysieren und Diskutieren konzipiert. Sven Görtz stellt unterschiedliche Versionen, auch Videos zu einzelnen Songs vor, beleuchtet Hintergründe und weiß manche Anekdote zu erzählen. Sven Görtz wird auch selbst singen: Songs aus seinen aktuellen Programmen zu Bob Dylan und Leonard Cohen sowie eigenen Stücke.
Das Seminar bietet eine einmalige Vielfalt:
- Treffpunkt für alle, deren Herz für Musik schlägt
- Eine andere Form von politisch-philosophischer Bildung
- Text- und Musikanalyse
- Und nicht zuletzt ein kleiner Englisch-Sprachkurs - Vokabeln lernen mit Leonard Cohen! Auch nicht schlecht!

F-0110802 Wege zum Glück - Konzepte von der Antike bis zur Gegenwart

(vhs-Haus Lich, ab Di., 16.11.2021., 19.00 Uhr )

Beantwortet Philosophie die Frage nach dem Glück? Oder regt sie in erster Linie zum kritischen "Selbstdenken" (Schopenhauer) an, um "den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit" (Kant) voranzutreiben? In der Geschichte der Philosophie finden sich unterschiedliche Ansätze, Erklärungen und Lösungen. Heute kommt es mehr denn je darauf an, in einer Art Lebensbewältigung dem philosophischen Denken sowohl eine neue praktische Bedeutung als auch eine nachhaltige Würde beizumessen. Wir werden uns mit Hilfe fundierter Originaltexte diesen tiefsinnigen Gedanken annähern und ausführlich über wesentliche Fragen des Lebens diskutieren. Materialkosten ca. 1,50 - 2,00 EUR.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!

F-0110803 Recht - Moral - Gerechtigkeit

(vhs-Haus Lich, ab Di., 08.02.2022., 19.00 Uhr )

Ist die bestehende Gesellschaft ungerecht, ist es wert, dass sie zugrunde geht! -- so paraphrasiert Rosa Luxemburg den französischen Frühsozialisten Francois N. Babeuf. Man muss nicht gleich so weit gehen um dennoch zu erkennen, dass das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit, das mitunter auseinanderfallen kann, ein ernstes philosophisches Thema darstellt. Im Kurs möchten wir uns in diesem Kontext einzelne Gerechtigkeitstheorien sowie mögliche Verhältnisse von Recht und Gerechtigkeit näher ansehen. Dabei werden wir auch die Funktion des Rechts kennen lernen und verschiedene Gerechtigkeitstheorien (in Auszugskopien) lesen und diskutieren. Dabei wird zeigen, dass die drei Begriffe sorgfältig zu unterscheiden sind.
Materialkosten ca. 1,50 - 2,00 EUR. Keine Vorkenntnisse erforderlich!

F-0110804 Die schöpferische Kraft des Lebens - Lebensphilosophie

(vhs-Haus Lich, ab Di., 08.03.2022., 19.00 Uhr )

Wie lässt sich das Leben in all seiner Vielseitigkeit erfassen? Das haben sich Philosophen anfangs des 20. Jahrhunderts gefragt und sich dem Phänomen des Lebens angenommen, ein Problem, dass uns alle ausnahmslos angeht. Zumal die Naturwissenschaften -- bei allen Erfolgen -- sich nicht dazu eignen, Licht ins Dunkel zu bringen, wenn es um das erlebte (eigene) Leben geht.
Statt die Wirklichkeit an Geist oder Vernunft zu messen, richtet sich die Lebensphilosophie an Leib, Seele, Willen und Intuition aus, was sie zunächst verdächtig machte, obwohl sie in ihrer sprachlichen Meisterschaft und der großen Wirkungen auf die nachfolgende Philosophie, Wissenschaft und Kunst umfangreich wirkte. Heute scheint sie mehr denn je gefragt, gerade wenn es um den Lebensgedanken in Politik, Ökologie und sozialem Miteinander geht.
Wir werden im Kurs gemeinsam Texte verschiedener Autoren lesen und diskutieren (Kosten ca. 2,00 EUR).
Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich, jeder ist zum Mitdenken eingeladen!

Informationen zu meinem Kurs: https://philosophie-werkstatt.jimdo.com/
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen.
Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik.
Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

F-5110927 Die Realität des Risikos (Livestream)

(Online-Kurs, ab Mo., 27.09.2021., 19.30 Uhr )

Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst. Wir leben nicht heute erst in der "postmodernen Moderne" (Ulrich Beck) in einer"Risikogesellschaft", vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren. Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet.
Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielend dabei ethische Kriterien?

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper "Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren".

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant.
Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«.
Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war.
In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt.

Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog.
Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein.
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor "falschen" Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung

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Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses.
Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft.
Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird.

Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt?
Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).

Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.
Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

F-5110939 Die resiliente Gesellschaft (Livestream)

(Online-Kurs, ab Do., 09.12.2021., 19.30 Uhr )

In diesem Vortrag wird das Konzept der Resilienz als Leitprinzip für unsere Gesellschaft nach COVID vorgestellt. Anstatt uns auf Kostenminimierung und enge Effizienzgewinne zu konzentrieren, sollten wir unser Denken auf eine widerstandsfähige Gesellschaft verlagern, die in der Lage ist, sich von Schocks zu erholen.
Resilienz, bei der es darum geht, Fallen und Wendepunkte zu vermeiden, unterscheidet sich damit vom klassischen Risikomanagement. Im Vortrag wird skizziert, wie sich das Konzept der Resilienz auf die öffentliche Gesundheit und die Makroökonomie anwenden lässt und wie es sich auf Innovation, Verschuldung oder ökonomischer Ungleichheit auswirken kann.

Markus Brunnermeier ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und dort Direktor des Bendheim Center for Finance.

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F-5110941 Der Ursprung der Kooperation beim Menschen (Livestream)

(Online-Kurs, ab Mi., 15.12.2021., 19.30 Uhr )

Kooperation ist ein Grundstein menschlichen Verhaltens: Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit sind wesentlich für ein erfolgreiches Miteinander. Doch was ist der Ursprung dieses Verhaltens? Sind wir von Natur aus Egoisten, denen Altruismus erst beigebracht werden muss? Woher stammen Teamgeist und unser Sinn für Gerechtigkeit? Dieser Vortrag zeigt neueste Ergebnisse aus der psychologischen Forschung mit Kindern und gewährt Einblicke in die überraschend frühe Entwicklung von kooperativen Verhaltensweisen bereits im Kleinkindalter. Vergleichende Studien deuten zudem darauf hin, dass auch Schimpansen über einige als bisher einzigartig menschlich angesehene kooperative Fähigkeiten verfügen. Mit konkreten Beispielen aus der neuesten Forschung zeigt dieser Vortrag den Ursprung und die Einflussfaktoren für die Entwicklung kooperativen Verhaltens beim Menschen.

Prof. Felix Warneken, ist Psychologe und Professor an der University of Michigan. Davor war er Professor an der Harvard University und von 2007-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Michael Tomasello am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

Die Veranstaltung wird LIVE GESTREAMT über Zoom. Ein Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Nach Anmeldung unter www.vhs-kreis-giessen.de erhalten Sie den Link zu den Livestreams per E-Mail. Weitere Informationen: Tel. 0641/ 9390-5700; E-Mail kvhs.giessen@lkgi.de

F-0750240 Resilient in Beruf und Alltag - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 04.10.2021., 9.00 Uhr )

Resilienz wird als seelische Widerstandsfähigkeit in sehr belastenden Lebens- und Berufssituationen verstanden.
Es ist die Fähigkeit, mit Entwicklungsproblemen, oder schlicht unerwarteten "Garstigkeiten" des Lebens, auch Schicksalsschlägen, umgehen zu können, ohne daran zu zerbrechen. Resilienz wird auch als das "Immunsystem der Seele" bezeichnet.
Das Ergebnis von Resilienz ist die Belastungsbewältigung im Beruflichen und Privaten.
In diesem Bildungsurlaub erfahren Sie durch die Loovanz-Methode, wie Sie sich in Resilienz bringen können. Schritt für Schritt gehen wir mit ihnen gemeinsam durch die 7 Phasen der Methode. Für dieses Seminar bedarf es Ihrer Offenheit und auch dem Wunsch, sich resilient zu entwickeln. Wir füllen diese 5 Tage mit theoretischem Input und praxisnahen Beispielen.

F-0750241 Resilient in Beruf und Alltag - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 21.02.2022., 9.00 Uhr )

Resilienz wird als seelische Widerstandsfähigkeit in sehr belastenden Lebens- und Berufssituationen verstanden.
Es ist die Fähigkeit, mit Entwicklungsproblemen, oder schlicht unerwarteten "Garstigkeiten" des Lebens, auch Schicksalsschlägen, umgehen zu können, ohne daran zu zerbrechen. Resilienz wird auch als das "Immunsystem der Seele" bezeichnet.
Das Ergebnis von Resilienz ist die Belastungsbewältigung im Beruflichen und Privaten.
In diesem Bildungsurlaub erfahren Sie durch die Loovanz-Methode, wie Sie sich in Resilienz bringen können. Schritt für Schritt gehen wir mit ihnen gemeinsam durch die 7 Phasen der Methode. Für dieses Seminar bedarf es Ihrer Offenheit und auch dem Wunsch, sich resilient zu entwickeln. Wir füllen diese 5 Tage mit theoretischem Input und praxisnahen Beispielen.

F-0750326 Erfolgreich sein - Mensch bleiben - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 15.11.2021., 9.00 Uhr )

Kann ich nur erfolgreich sein, wenn ich meine eigenen Bedürfnisse zurücknehme? Wie bringe ich die Bedürfnisse der anderen (KollegInnen, Mitarbeitenden, Vorgesetzten, KundInnen) und meine eigenen in "Balance" und finde neue Wege, auch bei Anspannung von außen innerlich ruhig und gelassen zu bleiben?
In diesem Bildungsurlaub entdecken Sie leicht anwendbare Methoden für den eigenen Arbeitsalltag. Es wird mit dem ganzheitlichen Modell des Resonanzcoachings gearbeitet.
Themenbereiche sind:
- vom Stress in die Entspannung, schnell und überall Kraft tanken und entspannen
- alte Muster erkennen und mit neuen wirksameren Verhaltensstrategien ergänzen
- negative Gefühle effizient und rasch entmachten
- Spiele in der Kommunikation erkennen und auflösen
- neue Rollenbilder für den Beruf und das Privatleben finden
- Burnout-Symptome erkennen und ernst nehmen
- mit Freude zur Arbeit - mit Freude nach Hause
- Fehlervermeidung durch bessere Konzentration und besseres Fokussieren
- Wechsel zwischen Berufs- und Privatleben leichter vollbringen

Weitere Infos: www.kutschera.org

E-0750327 Erfolgreich sein - Mensch bleiben - Bildungsurlaub

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 28.02.2022., 9.00 Uhr )

Kann ich nur erfolgreich sein, wenn ich meine eigenen Bedürfnisse zurücknehme? Wie bringe ich die Bedürfnisse der anderen (KollegInnen, Mitarbeitenden, Vorgesetzten, KundInnen) und meine eigenen in "Balance" und finde neue Wege, auch bei Anspannung von außen innerlich ruhig und gelassen zu bleiben?
In diesem Bildungsurlaub entdecken Sie leicht anwendbare Methoden für den eigenen Arbeitsalltag. Es wird mit dem ganzheitlichen Modell des Resonanzcoachings gearbeitet.
Themenbereiche sind:
- vom Stress in die Entspannung, schnell und überall Kraft tanken und entspannen
- alte Muster erkennen und mit neuen wirksameren Verhaltensstrategien ergänzen
- negative Gefühle effizient und rasch entmachten
- Spiele in der Kommunikation erkennen und auflösen
- neue Rollenbilder für den Beruf und das Privatleben finden
- Burnout-Symptome erkennen und ernst nehmen
- mit Freude zur Arbeit - mit Freude nach Hause
- Fehlervermeidung durch bessere Konzentration und besseres Fokussieren
- Wechsel zwischen Berufs- und Privatleben leichter vollbringen

Weitere Infos: www.kutschera.org

F-0750391 Tai Chi, Qi Gong und Gewaltfreie Kommunikation (Bildungsurlaub)

(vhs-Haus Lich, ab Mo., 08.11.2021., 9.00 Uhr )

Mit Tai Chi, Qi Gong und Gewaltfreier Kommunikation (GFK) können Sie schädlichem Stress auf mehreren Ebenen regulierend begegnen. Die wohltuenden Übungen des Tai Chi und Qi Gong bringen den Körper zurück ins Gleichgewicht und stellen die Balance zwischen Aktivität ("Yang") und Ruhe ("Yin") wieder her. Die GFK stellt Werkzeuge zur Verfügung, die zur Klärung des eigenen Standpunktes und einer wertschätzenden, ehrlichen Kommunikation führen. Unnötige Formen von Stress, wie z.B. Konflikte und Missverständnisse in Beruf und Alltag, können dadurch besser bewältigt oder sogar ganz vermieden werden. Das klarere Verständnis der eigenen und fremden Bedürfnisse ermöglicht so ein fruchtbares Miteinander im Alltag und Beruf.
Während Tai Chi und Qi Gong auf der körperlichen, non-verbalen Ebene wirken, bietet die GFK Möglichkeiten, sich selbst und anderen auch in schwierigen Kommunikationssituationen wohlwollend und bedürfnisorientiert zu begegnen.

Bitte beachten: Der Kurs steht natürlich auch Teilnehmer/innen offen, die keinen Bildungsurlaub beantragen.


Hinweis: Mit einer Seminarversicherung können Sie sich vor entstehenden Gebühren schützen, die bei nicht fristgerechter Stornierung eines Seminares oder einer Fortbildung -z. B. aufgrund von Krankheit- entstehen. Fragen Sie hierzu Ihre Versicherung.

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