Ausstellung: Gewalt gegen Frauen

1. August bis 23. Oktober 2026 im vhs-Haus Lich

Gewalt gegen Frauen hat verschiedene Erscheinungsformen. Frauen erfahren Gewalt auf Grund ihres Geschlechts – unabhängig von Alter, Bildungsstand und sozialer Schicht. Gewalt gegen Frauen hat zahlreiche Erscheinungsformen. Neben körperlicher Gewalt kann Gewalt gegen Frauen beispielsweise auch psychischer Natur sein, etwa durch Beleidigung oder Einschüchterung. Gewalt gegen Frauen findet in der analogen Welt und vermehrt auch im digitalen Raum statt. Gerade hier, zum Beispiel in sozialen Netzwerken, sind Frauen in besonderem Maße von Hasskommentaren misogyner Art betroffen. Laut BKA Lagebild wurden im Jahr 2023 6,5 % mehr Opfer häuslicher Gewalt im Hellfeld erfasst als im Vorjahr (BKA Lagebild Häusliche Gewalt 2023, S. 4). Gewalt gegen Frauen ist nicht als eine Sammlung von Einzelfällen zu betrachten, sondern hat strukturellen Charakter. Sie ist Ausdruck historisch gewachsener ungleicher Machtverhältnisse der Geschlechter und damit Ausdruck der noch immer nicht verwirklichten faktischen Gleichstellung von Männern und Frauen.

Die Ausstellung Gewalt gegen Frauen wurde von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinnen entwickelt

Am Mittwoch, 21. Oktober findet um 19:30 Uhr im vhs-Haus Lich eine öffentliche Finissage mit Landrätin Anita Schneider statt.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist werktags ab 9:00 Uhr und während der Kurszeiten (i.d.R. 20 Uhr abends) zu besichtigen. Auch an Wochenenden besteht die Möglichkeit zur Besichtigung, hier bitten wir um vorherige Anmeldung. Gruppen (Schulklassen, Vereine…) reservieren wir gerne einen zusätzlichen Seminarraum, um die Begehung der Ausstellung vor- und nachbereiten zu können.

Kontakt:
Telefon: 0641 9390-5700
E-Mail: kvhs.giessen@lkgi.de

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