Sprache ist mehr als ein Mittel zur Verständigung – sie prägt unser Denken, unser Handeln und unser Zusammenleben. In öffentlichen Diskursen ist Sprache ein machtvolles Werkzeug: Sie kann verbinden oder ausgrenzen, klären oder manipulieren, aufklären oder hetzen.
In diesem vhs-Talk diskutieren der Philosoph, Autor und Sprecher Sven Görtz und Prof. Dr. Constanze Spieß vom Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg über die vielschichtige Rolle von Sprache im gesellschaftlichen Kontext. Im Zentrum stehen Fragen nach sprachlichen Machtverhältnissen, der Wirkung politischer Rhetorik, den Mechanismen sprachlicher Ausgrenzung sowie aktuellen Phänomenen wie „Hate Speech“ und diskriminierenden Ausdrucksformen.
Wo beginnt sprachliche Diskriminierung? Welche Verantwortung tragen Medien, Politik sowie jeder und jeder Einzelne im Umgang mit Sprache? Und wie können wir eine respektvolle, inklusive Sprachkultur fördern?
Der Abend lädt zum Zuhören, Nachdenken, Hinterfragen und Mitdiskutieren ein.
Die Veranstaltung wird eröffnet mit einem Grußwort von Landrätin Anita Schneider und findet am Montag, 8. September um 18:30 Uhr im vhs-Haus Lich statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Prof. Dr. Constanze Spieß (Bild: Markus Farnung)
Sven Görtz
Eine Veranstaltung der vhs Landkreis Gießen in Zusammenarbeit mit dem DGB, dem Förderverein Stadtbibliothek Lich, künstLich, Lich steht auf sowie Arbeit und Leben Hessen.


